Uri Geller entlarvt

Tricks von Uri GellerLöffelbiegen

Zum Verbiegen von Löffeln gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Geller auch nutzt:

  • Ein Löffel wird mehrfach vorgebogen, bis eine Sollbruchstelle entsteht. Diese Prozedur kann für Ungeübte lange dauern, aber mit einem weicheren Löffel kann man das in 10 Minuten schaffen. Dies wurde beispielsweise von Geller am Anfang der SternTV-Sendung (28.1.04) in einer Aufzeichnung aus London gezeigt. Diese Methode nutzt er nur, wenn er die Gelegenheit hat, einen Löffel für eine bestimmte Zeit zu entwenden, um ihn etwa in der Garderobe oder auf der Toilette zu präparieren.
  • Eine weitere Methode, die auch leicht erlernbar ist, ist der Biegegriff. Dazu braucht man nur einen kurzen Augenblick, während man die Zuschauer durch irgendetwas anderes ablenkt. Der Effekt wird dann oft erst später gezeigt, indem durch eine geschickte und langsame Sichtbarmachung des bereits gebogenen Löffels der Eindruck erweckt wird, der Löffel biege sich erst jetzt. Hierbei wird der Löffel im Gegensatz zum „Löffelbrechen“ jedoch nur verbogen.

Uhren zum Gehen bringen

Dies ist eigentlich kein Trick. Geller nutzt nur einfach die Tatsache, dass alte Uhren, die nach längerer Lagerung wieder hervorgeholt werden, dabei unweigerlich geschüttelt und erwärmt werden und so oftmals wieder zumindest eine Zeitlang gehen. Dies kann jeder leicht selbst ausprobieren. Je nach Bedingungen werden zwischen 30 und 80 Prozent der Uhren wieder gehen. Schon in den 1970er Jahren [siehe Marks/Kammann 1977] zeigten Versuche, dass eine nachträgliche Kontrollgruppe ohne Geller ähnliche und teils bessere Ergebnisse erzielte.

Kompass bewegen

Hierzu benötigt man versteckte Magneten oder einfach nur eisenhaltige Gegenstände. Wichtig ist dabei: Die Magnete (oder Eisenobjekte) können auch von einem Komplizen für den Effekt genutzt werden. Magnete, die sehr klein und stark sein können, kann man leicht in Kleidungsstücken verstecken. Ein zweiter Kompass (zur Kontrolle) hätte genügt, den Magneten (oder einen eisernen Gegenstand) aufzuspüren.

Hebetrick

Hierbei wird eine auf einem Stuhl sitzende Person von vier anderen Personen nur mit den Zeigefingern angehoben. Zur scheinbar „magischen“ Vorbereitung sollen dabei die vier Heber ihre Hände zunähst über dem Kopf de anzuhebenden Person zu einer „Pyramide“ übereinanderlegen. Die Handpyramide ist jedoch bei diesem Hebespiel überhaupt nicht nötig. Es kommt lediglich darauf an, dass vier Personen koordiniert und gleichzeitig anheben, etwa nachdem eine laut bis 3 gezählt hat und koordiniert den Befehl zum Heben gibt. Jeder hebt bei einer 100 kg schweren Person nur 25 kg, pro Hand also 12,5 kg. Das kann man einfach selber ausprobieren. Der oft anfänglich demonstrierte erfolglose Versuch, die Person ohne die BIldung einer Handpyramide anzuheben, ist ein Ablenkungsmanöver: Es funktioniert nicht, weil nicht koordiniert und gleichzeitig gehoben wird. Mit übersinnlichen Kräften hat dieses Partyspielchen nichts zu tun (siehe auch Bördlein 2002).

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